Was muss in einer Patientenverfügung stehen

Detailliert und schriftlich
Patientenverfügungen sollten möglichst detailliert formuliert werden.

Wichtig sind neben der Schriftform und den persönlichen Angaben möglichst konkrete Fallbeispiele.

Ethische oder religiöse Überzeugungen sollten thematisiert werden.

Wer zum Beispiel den Empfang eines Spenderorgans oder Bluttransfusionen für sich ablehnt, schreibt das am besten genau auf.

Es sollte sich für den späteren Leser das Bild ergeben, dass sich jemand mit der Thematik auseinandergesetzt hat.
Wie kann man Änderungen vornehmen?

Wer seine Verfügung ändern will, kann sie einfach zerreißen und neu schreiben, wenn er sie zu Hause aufbewahrt.

Ist sie bei einem der zentralen Vorsorgeregistern der Bundesnotarkammer registriert, reicht dem Fachanwalt zufolge eine kurze Meldung, dass die Verfügung gelöscht werden soll.
Mündliche Bekundung reicht nicht
Wichtig ist, dass der Wille schriftlich festgelegt ist - bisher galten auch mündliche Willensbekundungen, die aber erhebliche Nachweisproblem, mit sich gebracht haben.

Vorsorgevollmacht ausstellen lassen.

Experten raten, die Verfügung durch eine Vorsorgevollmacht zu ergänzen. Das neue Gesetz sieht vor, dass kein Vormundschaftsgericht eingeschaltet werden muss, wenn sich Ärzte und Vorsorgebevollmächtigte einig sind, bestimmte medizinische Maßnahmen zu beenden.

Das heißt dann, dass sich kein Dritter mehr mit dem vorher festgelegten Patientenwillen befassen muss.
Keine Beratungspflicht für den Patienten
Das Gesetz sieht keine Beratungspflicht- weder durch Ärzte, Pfleger oder Hospizmitarbeiter- vor. Dadurch wurde das Selbstbestimmungsrecht des Patienten gestärkt.
Quelle: https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/536189-212-patientenverfuegung-was-drinstehen-muss.html

Rät ein Arzt zu einer signifikanten OP muss er auch die Alternativen dazu umfassend erläutern.

Ein Arzt muss einen Patienten umfassend über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei einer Erkrankung aufklären. Der Patient müsse dann eigenständig entscheiden können, welche Behandlung und die damit verbundenen Chancen und Risiken er nutzen will.

Das berichtet die die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins. Die Fachanwälte berufen sich auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes München (Aktenzeichen: 1 U 3198/07).
In dem Fall hatte sich ein Mann nach der Diagnose «Prostatakarzinom» Prostata und Samenblasen operativ entfernen lassen - seither leidet er permanent an Harninkontinenz und Impotenz.

Er klagte auf Schadensersatz, weil sein Arzt ihn nicht ausreichend über die Gefahren der OP und alternative Behandlungen informiert habe. Das Gericht gab dem Patienten Recht und sprach ihm 50.000 Euro Schmerzensgeld zu.
Laut den Medizinrechtlern waren die Richter der Auffassung, dass der Patient nicht ausreichend aufgeklärt wurde. Damit sei die Operation ohne wirksame Einwilligung und rechtswidrig erfolgt. Zwar habe der behandelnde Arzt dem Patienten die alternativen Therapien genannt, aber ihm vor allem die eigene Überzeugung vermittelt, dass nur eine Operation sinnvoll sein kann.
Quelle: dpa Aktualisierung: Dienstag, 28. April 2009 13:26 Uhr

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